uploads/tx_templavoila/schiff.jpg

Côte d‘Azur

Bonjour Côte d’Azur — Begeisterung pur!

Es ist ein Erlebnis, die weltberühmte Küstenlandschaft einmal aus der anderen Perspektive zu erleben — beim Mitsegeln vom Wasser aufs Land blickend. Frankreichs reizvollste Gegend ist ein fantastisches Segelrevier, in dem unweigerlich karibisches Gefühl aufkommt, wenn allmählich die Sonne untergeht. Ein tolles Revier zum Mitsegeln, für jeden Segler geeignet und mit der besten und dichtesten Infrastruktur ausgestattet, die sich ein Segler nur wünschen kann.

Und auch wenn der Mistral uns mal zur Segelpause zwingt, hindert uns das nicht, die Côte d’Azur vom Hafen aus kulinarisch und kulturell zu erkunden.

Sehenswertes

Fréjus und St. Raphaël — das Pompeji Frankreichs

Die beiden Zwillingsstädte Fréjus und St. Raphaël beherbergen die wichtigsten römischen Relikte in der Region. Außergewöhnliche Ruinen des historischen Aquädukts, der Arena oder des städtischen Hafens — ebenfalls ein Erbstück aus der Antike — sind in dem beschaulichen Küstenstädtchen Fréjus zu bewundern, weswegen es auch das Pompeji Frankreichs genannt wird.

Interessant ist das Multikulturelle an Fréjus: Neben der Kathedrale St. Léonce aus dem
5. Jahrhundert n. Chr. ist auch die sudanesische Missiri Moschee eine Besichtigung wert.
St. Raphaël hingegen bietet eher den Sonnenanbetern ein geeignetes Refugium mit seiner Fülle von Stränden, an denen schon F. Scott Fitzgerald Inspiration zu seinen Romanen fand.

Marseille — der kulturelle Nabel der Provence

Schon aus der Ferne begrüßt Marseille seine Besucher mit apricotfarbenen Dächern vor dem blau glitzernden Wasser des Mittelmeeres. Marseille ist nach Paris die größte und älteste Stadt Frankreichs und Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2013.

Die Küstenstadt bietet eine eindrucksvolle Fusion aus südfranzösischer Lebensart und nordafrikanischen Köstlichkeiten, die man auf basarartigen Märkten erwerben kann. Der traditionelle Fischmarkt am Vieux Port mit seinen tagesfrischen Fängen ist ebenfalls einen Besuch wert. Mit seinem mediterranen Charme und geschichtsträchtigen Bauwerken ist Marseille ein absolutes Muss für Kulturinteressierte: Die Basilika Notre Dame de la Garde, die Festungen Saint-Jean und Saint-Nicolas am alten Hafen und das Panier-Viertel sind unumgängliche Sehenswürdigkeiten in dieser farbenfrohen Stadt der Sinne.

Naturpark Verdon — Alpingebirge

Wer von Stadtgetümmel und Sandstrand genug hat, kann einen abwechslungsreichen Ausflug ins satte Grün des Naturparks Verdon unternehmen.

Das Naturschutzgebiet liegt in den provenzalischen Voralpen und umfasst eine facettenreiche Landschaft von 193.000 ha, die sich einer wilden Flora und Fauna rühmt. Auf der Hochebene von Valensole kann man sich in den Weiten des fliederfarbenen Lavendels verlieren und Bauwerke aus der gallo-römischen Periode besichtigen, wie beispielsweise die Thermen von Gréoux-les-Bains.

Das weiß-grüne Gebirge des Naturparks wird von einem klaren blauen Gewässer durchzogen: Der Fluss Verdon fließt durch das gesamte Gebiet und bildet die bekannte Verdonschlucht, den französischen Grand Canyon. Der interessanteste Teil des Verdons liegt zwischen Castellane und der Galetas-Brücke vor dem Lac de Sainte-Croix. Kajak- und Ruderbootfahrer sollten sich diese Gewässer nicht entgehen lassen!

Nice — Sonne tanken und Kultur genießen

Schon die russische Zarenfamilie wusste das milde Klima in Nice während der Wintermonate zu schätzen. Die Hauptstadt der Côte d‘Azur hat jedoch nicht nur Licht und Wärme für Sonnenhungrige zu bieten. Auch Kunstliebhaber werden hier ein Eldorado vorfinden und auf ihre Kosten kommen. Denn neben unzähligen Museen und Kunstgalerien findet man auch die Ruinen der früheren römischen Stadt Cemenelum vor sowie unzählige kleine Gässchen, in denen sich Flaneure beim abendlichen Spaziergang verlieren können.

Auch kulinarisch hat Nice eine große Vielfalt zu bieten: von einfacher Landesküche in kleinen Familienbetrieben bis zu schicken Restaurants mit 5-Sterne-Haute-Cuisine — in Nice kommt jeder auf seinen Geschmack!

Für einen kleinen Ausflug eignet sich die Baie des Anges, die Engelsbucht, hervorragend. Die Promenade des Anglais mit ihren traumhaften tropisch anmutenden Palmen ist für einen romantischen Rundgang am Strand sehr zu empfehlen.

Anreise

Mit dem Auto führt die schnellste Route über Karlsruhe, Freiburg, Mulhouse, Lyon und schließlich Aix-en-Provence. Wer mehr Zeit und Entdeckerlust mitbringt, der sollte über Basel und Genf nach Grenoble fahren und dann die Route Napoléon über Grasse bis an die Küste nehmen. Achtung: Auf den französischen und italienischen Autobahnen sind Mautgebühren zu zahlen! Für die Schweizer Strecke benötigt man eine Vignette.

Anreise mit der Bahn

Der kürzeste Weg mit der Bahn wäre von Paris aus. Von dort benötigt der TGV lediglich drei Stunden bis nach Marseille. Ab Marseille geht es dann weiter nach Toulon, Les Arcs und St-Raphaël bis nach Nice. Es fahren täglich mehrere Direktzüge von deutschen Bahnhöfen aus nach Paris.

Anreise mit dem Flugzeug

Der zentrale Flughafen in der Region Nice-Côte d'Azur wird von allen großen Airlines, aber auch von Budgetfluganbietern angesteuert. Es starten mehrmals am Tag Busse nach Fréjus und Marseille.

Hier steht die Info
Download

Nächster Segeltörn: Côte d’Azur

Plätze Datum Besonderheiten Preis ab Buchen