uploads/tx_templavoila/schiff.jpg

Sizilien

Das Segelrevier der Möglichkeiten

Egal ob man die totale Einsamkeit in einer verlassenen Bucht sucht oder sich lieber von einer bunten Menschenmenge auf einem Wochenmarkt in Palermo mitreißen lässt.

Magische Sonnenuntergänge lassen ihre Farbpracht über den Abendhimmel erstrahlen bis die kleinen Lichter der mediterranen Hafenstädte zu leuchten beginnen. Sizilien ist die größte Insel im Mittelmeer, gebirgig und gleichzeitig herrlich grün – Orangen und Zitronenbäume gedeihen hier überall und versprühen ihren bezaubernden Duft auf der ganzen Insel.

Sehenswertes

Palermo – auf Goethes Spuren

Die Hauptstadt Siziliens, Città di Palermo, zählt zu den schönsten und facettenreichsten Städten Italiens. Das mag vor allem an ihrer Lage in der Bucht Capra di Oro liegen. Bereits Goethe betitelte dieses Fleckchen Erde als das schönste Vorgebirge der Welt in seiner „Italienischen Reise“. Hier treffen römisch-europäische Kultur auf arabesk-maurischen Stil. Die Mosaikkunst der Mauren hat ihren Abdruck in der gesamten Architektur der Stadt hinterlassen. Zahlreiche Bauwerke laden zur ausgiebigen Besichtigung ein: Der prächtige Normannische Palast in der Altstadt Palermos beherbergt die byzantinisch-normannische Palatina Kapelle mit ihren wunderschönen Ikonen im Inneren. Das Teatro Massimo, was das drittgrößte Opernhaus Europas ist, oder das Castello della Zisa, wo man das Museum für islamische Kunst besuchen kann, sind nur einige der nennenswerten Bauten dieser sonnendurchfluteten Stadt. In Palermos historischer Altstadt kann man sich mal rechts, mal links haltend in den kleinen Handwerksgassen verlieren oder auf einem der exotischen Märkte nach regionalen Köstlichkeiten Ausschau halten. Nach einer erlebnisreichen Erkundung dieser lebhaften Stadt kann man dann im Schatten der Bäume des Parco Reale entspannen oder in einem der unzähligen Restaurants der Altstadt ein typisch sizilianisches Fischgericht genießen.

Valle dei Templi- das kleine Athen auf Sizilien

Das heutige Agrigento beherbergt die besterhaltenen antiken Bauwerken Siziliens. Im Valle dei Templi, dem Tal der Tempel, können archäologisch Interessierte unter anderem die altgriechischen Göttertempel des Zeus, des Herakles, der Concordia und Hera besichtigen. Die begehbaren Bauwerke aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. erstrecken sich über einen kleinen Hügelkamm, von welchem aus man eine bezaubernde Aussicht auf das Meer und die darunter liegende Stadt Agrigento genießen kann.

Nördlich des Tals stößt man auf die Gärten von Kolymbéthra: An dieser Stelle befand sich einst ein Wasserbecken, was dazu diente die antike Stadt Akragas, das heutige Agrigento,mit Wasser zu versorgen. Dank der Verlandung dieses Beckens kann man hier unter unzähligen Orangen- , Zitronen- und Mandelbäumen umher schlendern.

Es wird empfohlen entweder früh morgens oder spät abends auf der Stätte zu verweilen, um entweder die Farbenpracht der „Götterdämmerung“ oder der im Meer versinkenden Sonne zu erleben.

Der Ätna – Auf Hephaistos Schmiede

Im Nordwesten Siziliens befindet sich Europas höchster und aktivster Vulkan: Der Ätna. Der insgesamt fast 1200 Quadratkilometer umfassende Vulkan bricht in fast jährlichen Abständen aus, so dass er für besonders mutige Naturfreunde eine besondere Sehenswürdigkeit ist. Der Mythologie zufolge war der Feuerberg die Heimat der Kyklopen, die dem als hässlichsten aller Götter geltenden Hephaistos bei der Schmiedearbeit halfen. Jedes Mal, wenn dieser einen Seitensprung seiner Gattin Aphrodite - passenderweise die Göttin der Schönheit – vermutete, rührte er aus lauter Wut das Schmiedefeuer so stark an, dass es zum Ausbruch des Vulkans kam.

Die Höhe des Ätna beträgt rund 2000 m, wodurch auf seinen höchsten Anhöhen meist ganzjährig Schnee liegt. In den unteren Bereichen sind dank der fruchtbaren Vulkan-Erde kleine Vegetationsparadiese zu erspähen: Je nach Höhenlage findet man weiter unten Zitronen-, Orangen-, und Olivenbäume vor und in den höheren Ebenen auch Buchen, Eichen, Birken, Kiefern und Kastanienbäume sowie vereinzelt Getreidefelder und Weinberge vor. Um den Ätna herum wurde 1987 ein Gebiet von rund 60.000 Hektar zum Regionalpark Parco dell'Etna erklärt.

Die artenreiche Flora und Fauna dieses Naturschutzgebiets gilt als einzigartig in ganz Europa. Ein absolutes Muss also für alle, die ein einmaliges Naturphänomen in ihre Reisememoiren aufnehmen möchten.

Anreise

Nach Sizilien führen viele Wege. Der einfachste ist natürlich der Luftweg.

Anreise mit dem Flugzeug

Die Städte Catania und Palermo werden sowohl von Charterfluglinien wie auch von Billigairlines angeflogen.

Anreise mit dem Zug

Wer lieber gemütlich im Zug die malerische Landschaft an sich vorbeiziehen lassen will, der kann einen ganzen Tag non-stop unterwegs sein: Von Deutschland aus geht es über Basel nach Bellinzona. Dort steigt man um nach Mailand, wo es Direktzüge nach Catania gibt. Zwischenstopps in Neapel und Rom sind eine gute Möglichkeit zu rasten und noch die wichtigsten Städte Italiens mitzunehmen.

Anreise mit dem Auto

Wer mit dem Auto fährt, kann im Grunde genommen die gleiche Strecke abfahren: Ab Deutschland über Basel durch die Schweiz bis nach Mailand. Von dort kann man sich die anstrengende Fahrt durch Kalabrien sparen, wenn man den sogenannten Autoreno nimmt. Hier wird das Auto auf einem Zug bis nach Messina befördert.

Hier steht die Info
Download

Nächster Segeltörn: Sizilien

Plätze Datum Besonderheiten Preis ab Buchen