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Teneriffa

Mitsegeln an der Schwelle
zwischen Afrika und Europa!

Das Mitsegeln in den Kanaren, dieses mediterrane Land an der Schwelle zwischen Europa und Afrika, bietet ein wunderbares und abwechslungsreiches Segelrevier. Lange sonnige Strände mit geheimnisvollen Buchten auf der einen Seite und der Blick auf eine bezaubernde Berglandschaft auf der anderen — der Kontrast zwischen Meer und Berge verzaubert jeden von uns.

Ein besonderes Erlebnis beim Mitsegeln ist auch die Begegnung mit Walen und Delfinen, die von den geräuschlosen Segelschiffen angezogen werden. Eines der größten Vorzüge der Insel ist das ganzjährig ausgeglichene Klima. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 18 °C im Winter und knapp 28 °C im Sommer — ein Wohlfühlklima mit optimalen Segelbedingungen: So zeigt sich Teneriffa von seiner Schokoladenseite.

Sehenswertes

Santa Cruz de Tenerife — die blühende Inselstadt

Santa Cruz de Tenerife ist eine der beiden Hauptstädte der Kanarischen Inseln. Die Stadt hat trotz der vielen Touristen ihr Flair wahren können. Für Kulturbegeisterte gibt es unzählige historische Plätze und Bauten zu erkunden, wie beispielsweise die Plaza de España, von dem man das Gebäude des Cabildo Insular de Tenerife betrachten kann, ein Verwaltungsgebäude aus den 1930er Jahren im architektonischen Stil der spanischen Nachkriegszeit.

Wer es lieber lebendig und bunt mag, der sollte sich den Markt Nuestra Señora de Africa nicht entgehen lassen: Hier kann der kulinarische Entdecker exotische Früchte, allerhand Gemüse, fangfrischen Fisch und Fleisch erstehen. An Sonntagen findet um den Markt herum ein großer Flohmarkt statt, wo Antiquitäten- und Trödelhändler ihre Ware feilbieten.

Einen Spaziergang wert ist der Parque Garcia Sanabria, die grüne Lunge der Stadt. Der botanische Garten beherbergt mit seinen 67 000 qm eine Vielfalt von mehr als 200 Pflanzen aus aller Welt. Vereinzelt findet man in diesem grünen Paradies diverse Skulpturen und zwei Wasseranlagen, an denen man die Beine nach einem langen Spaziergang ausstrecken kann.

Südewest-Küste — Seite an Seite mit Meeressäugern

Wer träumt nicht davon, einmal einen Orcawal zu sichten, wie er mächtig und wellenschlagend aus dem Wasser auftaucht, gleich einem düsteren U-Boot? Und wer möchte nicht einmal eine Kolonie großer Tümmler in eleganten, schwunghaften Bewegungen durch das kühle Blau des Meeres schnellen sehen?

Die Westküste Teneriffas ist für Freunde der Meeresbewohner ein echtes Paradies: Ganzjährig können im kristallklaren Wasser Grindwale und Delfin-Kolonien beobachtet werden, die sich ohne Scheu den zahlreichen Besuchern präsentieren. Die Chance, einige Exemplare der insgesamt 21 Tierarten zu sichten, ist sehr hoch, so dass es sich auf jeden Fall lohnt, diese einzigartige Erkundung mit einzuplanen. Zahlreiche Unternehmen bieten vor Ort mehrstündige Rundfahrten mit kleinen Schiffen zur Walbeobachtung an. Nach dem aufregenden Spektakel kann man sich bei einer Badepause in einer der magischen Buchten des Küstenstreifens entspannen.

Nationalpark El Teide — auf zum Inselvulkan!

Der Legende der Ureinwohner Teneriffas nach lebte der Dämon Guayota im Inneren des Inselvulkans El Teide. Dort hielt er den Sonnengott Magec gefangen, weswegen der Himmel sich verdunkelte und Unheil über die Bewohner kam. Sie baten den obersten Gott Achamán um Hilfe, der ihre Bitte erhörte und den Dämon verjagte. Magec nahm wieder seinen Platz am Himmel ein und Achamán verschloss daraufhin mit einem Zuckerhut, dem sogenannten „Pilón de Azúcar“, die Öffnung des El Teide.

Der Schichtvulkan Pico del Teide ist mit 3718 m die höchste Erhebung Spaniens und bildet den wichtigsten Punkt des gut frequentierten Nationalparks Parque Nacional del Teide mit 18.990 ha Fläche.

Im Jahr 2007 wurde der Nationalpark zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Die mondartige, braunschimmernde Krater-Landschaft der Caldera Las Cañadas, aus der sich der Teide erhebt, bietet ein unwirkliches und atemberaubendes Panorama. Wer den Teide besteigen will, muss zuvor von der Verwaltung des Nationalparks in Santa Cruz de Tenerife eine Genehmigung ausgestellt bekommen.

Anreise

Teneriffa kann nur mit dem Flugzeug erreicht werden. Bei der Buchung des Fluges sollte man darauf achten, welchen der beiden Flughäfen man anpeilen möchte: Es gibt im Norden der Insel den Flughafen Los Rodeos, der von nur wenigen Maschinen angeflogen wird. Der südliche Flughafen Reina Sofia wird häufiger angeflogen.

Anreise mit dem Auto

Auf der Insel erst einmal angekommen, hat man jedoch keinerlei Einschränkungen bei der Auswahl des Fortbewegungsmittels: Man kann sich ein Auto mieten und selbstständig die Insel erkunden oder das sehr gut ausgebaute Busnetz nutzen.

Eine Straßenbahn verkehrt täglich zwischen Santa Cruz und La Laguna. Daneben gibt es zahlreiche Fähren ab Santa Cruz und Los Cristianos zur Weiterfahrt auf die benachbarten Kanaren.

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