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Lykische Küste

Mitsegeln – Geheimnisvoll und schön!

Ein Geheimtipp zum Mitsegeln schlechthin — der Golf von Gökova ist eines der schönsten Segelreviere des Mittelmeerraumes. Es verzaubert durch die noch intakte Naturlandschaft, einer Küstenlandschaft mit üppiger, artenreicher Vegetation und nicht zuletzt durch die Herzlichkeit der Menschen.

Die Küste ist bergig mit steilen Hängen voller Kiefern, die bis zum Wasser hineinreichen. Hölzerne Piers erleichtern den Zugang zu idyllisch gelegenen Restaurants, in denen man die Vielfalt der türkischen Küche genießen kann.

Sehenswertes

Bodrum — die persönliche „Blaue Reise“ erleben

Das Stadtbild Bodrums zieren die mit lilafarbener Bougainvillea bedeckten Würfelzucker-Häuschen und eine traumhafte palmenbewachsene Strandpromenade — nicht umsonst wird die Hafenstadt auch gerne als das Monte Carlo der Ägäis bezeichnet. Exklusive Restaurants mit ausgefallenen Konzepten, ein nagelneuer Yachthafen mit luxuriösen Wassergefährten sowie unzählige Clubs, die den nächtlichen Puls der Stadt bestimmen, verleihen Bodrum ein individuelles Flair von mediterranem Luxus und orientalischer Lebensart.

Wer an Kultur interessiert ist, kann das Johanniterkastell von St. Peter (Bodrum Kalesi) besichtigen, welches ein sehenswertes archäologisches Unterwassermuseum beherbergt. Bodrum lädt mit seinen zahlreichen Buchten und den vielen historischen Sehenswürdigkeiten zu Kulturreisen mit kleinen Booten und Yachten ein. Diese sogenannten „Blauen Reisen“ bekamen ihren Namen vom Dichter und Schriftsteller Cevat Sakir, der sich Bodrum als Wahlheimat ausgesucht hatte, nachdem er 1925 dorthin ins Exil verbannt wurde. Dank ihm kann sich die Hafenstadt heute seiner jährlich hohen Besucherzahlen erfreuen.

Kusadasi

Kusadasi, zu Deutsch Insel der Vögel, befindet sich rund 100 km südlich von der Ägäismetropole Izmir. Die Hafenstadt mit ihren feinsandigen Stränden und dem türkisblauen Wasser ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus dem Inland und Ausland.

Reisende, die keine großen Fans sind von Touristenmassen, aufdringlichen Teppichverkäufern und Pubs, die den Namen „The Catholic Girls“ zieren, sollten sich eher in die Altstadt zurückziehen — dort erhält man einen Eindruck vom echten Kusadasi. Außerhalb der Hochsaison ist die Hafenstadt jedoch ein sehr angenehmer Ort mit vielen reizvollen Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise die Guvercin Ada, einer Halbinsel am Ende der Bucht, die ein kleines Schloss und schöne Badestrände mit gemütlichen Strandcafés beherbergt.

Außerdem bietet sich Kusadasi sehr gut als Ausgangspunkt für Tagestripps an, z. B. zu den Ruinen der berühmten Antikstadt Ephesos. Ein beliebtes Ziel unweit der Stadt ist Kirazli Köyu, ein traditionelles Dorf, das ca. 12 km von Kusadasi entfernt liegt. Dort kann man der touristischen Hektik der Hafenstadt entfliehen und im Schatten der Pinien die kühle Abendbrise genießen.

Ephesos — ein Eldorado für Archäologen

Für Architektur- und Kulturinteressierte ist ein Ausflug nach Ephesos ein absolutes Muss! Von Griechen gegründet, von den Römern großgezogen, unter Byzanz untergegangen: Die Antikstadt Ephesos beherbergt die besterhaltenen und interessantesten Relikte antiker Hochkulturen im östlichen Mittelmeerraum.

In der Antike galt Ephesos sowohl wegen seiner günstigen Lage als auch wegen seines Artemistempels, der zu den sieben Weltwundern zählte, als eine der ältesten und bedeutendsten Städte des antiken Griechenlands. In der Ruinenstadt kann man heute die Überbleibsel des Großen Theaters, der Celsus-Bibliothek, eines Odeons sowie des Hadriantempels bewundern. Es ist angeraten entweder am frühen Morgen oder am späten Nachmittag zur Stätte aufzubrechen, um der Mittagshitze zu entfliehen. Von der nur 3 km entfernten Stadt Selçuk aus gibt es sehr günstige Minibusse nach Ephesos. Auch das Taxi ist eine günstige Option, um zur Stätte zu gelangen. Die Strecke zwischen Selçuk und Ephesos kann jedoch auch für einen längeren Spaziergang mit toller Aussicht dienen.

Nationalpark auf Dilek — wo Wünsche wahr werden

Ein gut erreichbares Refugium für Naturfreunde und Sportbegeisterte nur 30 km von Kusadasi entfernt ist der Nationalpark Dilek (zu Deutsch „Wunsch“), der sich über 11.000 ha als Halbinsel ins Wasser erstreckt. Das Dunkelgrün des Parks ist hauptsächlich den dichten Kiefernwäldern zu verdanken, die zu ausgedehnten Wanderungen vorbei an Wasserfällen und kleinen Bächen einladen. Mit viel Glück sind verschiedene Tierarten, wie beispielsweise Wildpferde, in der unberührten Natur zu beobachten.

Für Wanderfreunde ist eine Wanderung durch die Olukludere-Schlucht ein besonderes Highlight. Am Ende der Wanderung trifft man auf ein altes griechisches Dorf namens Do?anbey, das zu den besterhaltenen griechischen Dörfern der Türkei zählen dürfte.

Während der Wanderungen durch den Park sollte man auf keinen Fall die Aussichtspunkte auf die direkt gegenüberliegende griechische Insel Samos und den See Bafa verpassen. Für kleine Erfrischungen sorgen die zahlreichen Strände ab der Wanderwege, wo man ungestört im kristallklaren Wasser baden kann.

Anreise

Turkish Airlines fliegt Bodrum International Airport besonders häufig an, wobei beachtet werden muss, dass der Flughafen in etwa 60 km von Bodrum City entfernt liegt und somit näher an der Stadt Milas ist. Es gibt Shuttlebusse im zweistündigen Takt vom Flughafen aus nach Bodrum und vice versa.

Anreise mit dem Bus

Der Bus ist das beliebteste Reisemittel in der Türkei. Vor Ort kann man vom zentralen Busbahnhof (Otogar) aus in so ziemlich jede Stadt im Land reisen. Wer es ausgefallen mag, der kann sich auch mit dem Zug in der Türkei fortbewegen.Von Izmir aus gibt es Direktzüge nach Aydin, was c.a. 150 km von Bodrum entfernt liegt und mit dem Bus erreicht werden kann

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